Reibungsloser Checkout - Tipps für einen optimierten Prozess

heidelpay Blog Artikel für Tipps zu einem optimierten Checkout Prozess

  • Kundenfreundliche Benutzeroberfläche
  • Ermögliche einen Gastzugang
  • Umfangreiches Angebot an Zahlungsmöglichkeiten
Zahlungsmethoden  
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Reibungsloser Checkout - Tipps für einen optimierten Prozess

Artikel | Veröffentlicht am 07. Oktober 2019

Die erste Hürde ist geschafft. Ein potentieller Kunde ist in deinem Shop gelandet und hat sich das eine oder andere Produkt in den Warenkorb gelegt. Der finale Bestellvorgang ist nur noch wenige Schritte entfernt. Eigentlich steht dem Umsatz nichts mehr im Wege. Oder vielleicht doch? Aktuelle Studien besagen, dass die Abbruchquote, je nach Branche, vor dem Bezahlvorgang im Durchschnitt bei ca. 60% liegt.

Oftmals scheitert der Klick zum Kauf im Checkout-Prozess. Doch das lässt sich leicht vermeiden. Mit praktischen Tipps kann man nicht nur den Verkaufsvorgang zum erfolgreichen Abschluss bringen, sondern auch eine Weiterempfehlung des Kunden gewinnen.

 

Gestalte deine Oberfläche kundenfreundlich


Das Internet ist ein überwiegend visuelles Medium. Die Informationswege sind kurz und der Kunde will schnell und unkompliziert an Inhalte gelangen. Sorge für Transparenz und Userfreundlichkeit. Hierzu gibt es folgende Varianten.

Gütesiegel sind immer ein Merkmal für geprüfte Shops. Vertrauliche und verlässliche Gütesiegel sichtbar im Onlineshop zu platzieren kann somit helfen sich eine hohe Akzeptanz des Verbrauchers zu sichern. Geprüfte Onlineshops belegen die Seriosität Ihres Shops und geben Kunden ein Gefühl der Sicherheit. Einige der bekanntesten Anbieter sind hierbei: (Händlerbund Käufersiegel, EHI-Siegel, Trusted Shops etc.)

 

Anzeige des Checkout-Prozesses


Das Thema Visualisierung hatten wir bereits eingangs kurz angesprochen. Dazu zählt vor allen Dingen die Anzeige des Checkout Prozesses. Verbraucher empfinden es als angenehm über eine Visualisierung den Status des Fortschrittes angezeigt zu bekommen. Je nach abgeschlossenem Teilschritt, kannst du so in Prozent oder in Schritten angeben, wie weit der Kunde vom endgültigen Kauf entfernt ist. Baue unbedingt eine Funktion ein, die es erlaubt auch zurück zu navigieren, falls der Kunde eine Änderung vornehmen muss.

 

Schnelligkeit und Bequemlichkeit.


Zwei Punkte die Online nahezu untrennbar geworden sind. Ein schlanker Prozess gilt als optimal, der in maximal vier bis fünf Schritten abzuschließen ist. Hier kannst du deine Conversion optimieren, wenn du in deinem Fall Testphasen durchführst. Ist für deinen Shop ein „normal“ langer Prozess ideal, oder empfiehlt es sich diesen entsprechend zu kürzen?

 

Im zweiten Schritt geht es im Allgemeinen um die gestaltung deínes Warenkorbes

Da es hierzu verschieden viele Ansätze gibt, haben wir einige der wichtigsten Punkte zusammengefasst.

  • Korrekte Anzeige von Produktbild und Beschreibung. Das ist ein elementarer Punkt. Nichts ist unangenehmer bei der Lieferung festzustellen, dass die Produktbeschreibung nicht zur Optik passt oder umgekehrt. Halte diese Informationen unbedingt so aktuell wie möglich.
  • Ermögliche Änderungen im Warenkorb. Wie oft verklickt man sich kurz, und hat statt 1x Produkt, plötzlich 2x oder mehrfach geklickt. Spätestens kurz vor dem Bezahlvorgang sollte der Kunde die Möglichkeit haben dies zu ändern, bzw. ein Produkt sogar gänzlich entfernen zu können.
  • Buttons als solche erkennbar hervorheben. Weiterleitungen und besondere „Call to Action“ Buttons sollten als solche klar erkennbar sein. Durch die hervorgehobene Visualisierung bzw. Platzierung beschleunigst du den Checkout Prozess um ein Vielfaches.
  • Maximale Transparenz. Alles was zusätzliche Kosten verursacht kommt in der Regel gar nicht gut an. Spiele von Anfang an mit offenen Karten und mache deutlich sichtbar, wo evtl. Versandkosten oder Rückversandkosten entstehen können, und vor allem wie hoch diese sind. Versteckte Kosten sind ein absolutes No´Go.

 

Daten, Daten, Daten


Auch wenn jeder von uns seine Daten bereits mehrfach im Internet hinterlegt hat. Durch die letzten Vorkommnisse bei bekannten Social Media Plattformen, sind auch Verbraucher vorsichtiger geworden. Dadurch empfiehlt es sich, einen Gastzugang zuzulassen. Gerade bei Neukunden erzeugt das ein positives Gefühl, da er erstmalig den Service, die Konditionen und die Zuverlässigkeit Ihres Angebots prüfen kann. Nach dem Bestellvorgang kann dann gerne noch ein Hinweis folgen, die auf die Vorteile einer Registrierung hinweist. So spart sich der Kunde beim wiederholten Einkauf die Eingabe zusätzlicher Daten und kann noch schneller und einfacher an seine Waren kommen.

Um bei dem Thema Daten zu bleiben. Seien wir ehrlich. Genügen nicht einfach nur Anrede, Vor- und Nachname, Anschrift und Email Adresse. Wozu noch das Geburtsdatum, Telefonnummer oder Sonstiges abfragen. Der Verbraucher bekommt somit das Gefühl, dass hier nicht die Datenkrake zuschlägt, sondern ein ernsthaftes Interesse an ihm als Kunden herrscht. Vergesse auf keinen Fall den Hinweis zu den geltenden Datenschutzrichtlinien. Die Abfrage sonstiger Daten kann aber jedoch zu Abneigung und Kaufabbruch führen.


Biete umfangreiche Zahlungsmöglichkeiten


Ein ganz Entscheidender Faktor ist die Auswahl von Zahlungsmöglichkeiten. Nahezu jeder dritte Onlinekauf wird vorzeitig abgebrochen, wenn die gewünschte Zahlungsart nicht verfügbar ist. So unterschiedlich wie die Zielgruppe ist, sind auch die Geschmäcker bei den Zahlungsmöglichkeiten. Auch hier empfiehlt es sich zu testen, auszuwerten und zu optimieren. Die Zahlungsarten Rechnungskauf, Vorkasse, PayPal, Lastschrift und Kreditkarte gehören hierbei zu den beliebtesten. Diese solltest du auf jeden Fall anbieten können um deine Conversion Rate zu optimieren. Beobachte allerdings auch das Verhalten deiner Kunden, mache ggf. eine Befragung und informiere dich über alternative Zahlmethoden. Durch die immer stärkere Nutzung des Smartphones zum Onlineshopping, gehört es auch mobile Zahlungsmöglichkeiten zuzulassen. Apple Pay, Amazon Pay, Google Pay sind längst keine Neulinge mehr auf dem Markt.

 

Logistik und Tracking


Wer kennt es nicht. Der Bestellvorgang war erfolgreich und schon steigt die Sehnsucht auf das gewünschte Produkt. Biete deinem Kunden die Möglichkeit an seine Sendung zu verfolgen. Erstens vermittelt es dem Kunden das Gefühl, dass die Bestellung ordnungsgemäß ausgeführt wurde, und zweitens kann er sich um die passende Verfügbarkeit kümmern. Gerade wenn unter der Woche die Sendung ankommen soll, der Kunde jedoch in der Arbeit ist und das Paket nicht selbst annehmen kann. Mit einem Tracking überlässt du dem Besteller selbst die Möglichkeit für eine Annahme der Sendung zu sorgen.

 

Jetzt gilt es die Erkenntnisse für den eigenen Shop zu sammeln und gewinnbringend einzusetzen. Dazu gehört es auf jeden Fall einzelne Dinge umzusetzen, zu analysieren und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Die Tipps und Tricks helfen hoffentlich dabei ein gewisses Gefühl für die Veränderungen im Checkout zu bekommen.

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