Onlineshop erstellen - Der Einsteiger Guide
von Shopauswahl
bis zum Marketing

In unserem Einsteiger-Guide
erfahren Sie, wie Sie in 5 Schritten
einen Onlineshop richtig aufbauen.

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Erfahren Sie in unserem Einsteiger Guide, wie Sie in 5 Schritten einen erfolgreichen Onlineshop aufbauen.

Artikel | Veröffentlicht am 13. Mai 2020

In der Coronakrise konnten sich viele Händler behelfen, in dem Sie ihr Geschäft ins Internet verlagerten. Jetzt, wo die ersten Maßnahmen gelockert werden, ist der ideale Zeitpunkt, um die eigene E-Commerce-Strategie mit etwas mehr Weitblick anzugehen. Wir zeigen Ihnen in 5 Schritten, wie Sie Ihren Onlineshop richtig aufbauen. Wenn Sie erst einmal eine schnelle Alternative brauchen, haben wir hier Möglichkeiten aufgelistet, mit denen Sie auch ohne eigenen Webshop online verkaufen können.

 

Grundsätzliches zur Shop-Software-Auswahl

Am Markt gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die entsprechende Softwares bereitstellen, mit der Sie einen Onlineshop aufsetzen können. In der Regel ist dazu kein Download notwendig und alles erfolgt über Ihren Internetbrowser. Die Erstellung erfolgt dabei über ein Baukasten-Prinzip, sodass Sie Ihren Shop auch ohne große Vorkenntnisse selbst gestalten können. Viele Lösungen sind auch für Einsteiger einfach zu bedienen. Doch je nach Skalierung und Größe des Shops empfehlen sich andere Lösungen. Diese sind oft sogenannte Open-Source-Lösungen, die sich individueller anpassen lassen. Sie erfordern zudem, dass der Betreiber sie selbst „hostet", also einen Server dafür bereitstellt. Da diese deutlich komplexer im Aufsetzen und in der Bedienung sind, sollte man ohne die entsprechenden technischen Kenntnisse über einen Dienstleister oder eine Agentur im IT-Bereich nachdenken und den Onlineshop von diesem erstellen lassen. Eine Auflistung solcher Dienstleister finden Sie hier. Diese Dienstleister können den Shop von Grund auf selbst programmieren und dadurch komplett auf Ihre Bedürfnisse (und die Ihrer Kunden) zuschneiden. Aus Kosten- und Aufwandsgründen ist dies eher ein Schritt für Unternehmen entsprechender Größe.

 

1. Shop-Software-Auswahl treffen

Um den richtigen Anbieter auszuwählen, müssen Sie zuerst festlegen, was Sie überhaupt benötigen. Dafür können Sie verschiedene Kriterien zu Rate ziehen:

  • Was verkaufen Sie? Verkaufen Sie Konsum- oder digitale Güter?
  • Wie viel wollen Sie verkaufen? Natürlich wollen Sie möglichst viel verkaufen, hier ist aber die Größe Ihres Produktsortiments gemeint. Denn dieser Faktor bestimmt häufig den Paketpreis beim Lösungsanbieter und dementsprechend ist die Anzahl an Produkten oftmals limitiert. Denken Sie zudem auch langfristig und achten Sie darauf, dass Sie das Produktsortiment auch erweitern können.
  • An wen verkaufen Sie? Die Zielgruppe bestimmt nicht nur das Design und das Marketing. Auch die Vorliebe für bestimmte Zahl- und Versandoptionen variieren je nach Zielgruppe. Zudem sollten Sie beachten, dass B2B-Kunden andere Anforderungen haben als B2C-Kunden – etwa bei der Rechnungsstellung.
  • Wer ist Ihre Konkurrenz? Behalten Sie den Überblick, wer in Ihrem Produktsortiment mit Ihnen konkurriert. Der Blick auf andere Shops kann Ihnen wertvolle Informationen bescheren: Was klappt bei ihnen, was sollte man nicht machen?
     

Haben Sie diese grundlegenden Fragen beantwortet, sollten Sie sich beim Vergleich der Lösungen Gedanken darüber machen, welche Features Ihr Shopsystem abdecken sollte. Die gängigsten Features bei Shopsystem-Lösungen sind:

  • Server/Hosting: Kann ich über den Anbieter Serverplatz buchen oder muss bzw. kann ich diesen selbst stellen?
  • Editor: Was kann ich am Shop alles verändern? Gibt es eine Vorschau-/Test-Funktion in der ich Änderungen überprüfen kann?
  • Responsive Design: Passt sich die Darstellung des Shops auf allen Geräten (Handy, PC, Tablet) automatisch an?
  • PlugIns/ Schnittstellen: Kann ich die Funktionalität des Webshops mit PlugIns erweitern?
  • Payment: Welche Bezahlarten kann ich anbieten? Um ein möglichst breites Spektrum an verschiedenen Bezahloptionen anzubieten, empfiehlt es sich für Shopanbieter, zusätzlich auf einen Payment Service Provider zu setzen, der möglichst viele Zahlungsarten anbietet. Mit heidelpay können Sie Ihren Kunden mehr als 200 Zahlungsverfahren ermöglichen. Mehr Informationen erhalten Sie hier.
  • Logistik: Welche Versandoptionen gibt es?
  • Marktplatz-Anbindung: Kann ich den Webshops an Marktplätze anschließen? Übrigens: Auch beim Aufsetzen der Zahlungsverfahren für Marktplätze unterstützt heidelpay Sie. Hier erfahren Sie mehr.
  • Crossborder-Commerce: Kann ich mit dem Shop auch ins Ausland verkaufen?
  • Warenwirtschaftssysteme (ERP): Mit welchen Warenwirtschaftssystemen (wenn gewünscht) kann ich den Shop verknüpfen?
  • Rechtliche Aspekte: Ist der Shop mit deutschem/ europäischem Recht konform?
  •  Sicherheit: Werden automatische Backups erstellt? Gibt es eine „SSL-Verschlüsslung", die wichtig ist, damit die Daten sicher übertragen werden?
  • Support: Wie kann ich den Support erreichen? Telefonisch oder per Mail?
  • Marketing: Gibt es die Möglichkeit, regelmäßig Mails oder Newsletter an meine Kunden zu verschicken? Kann ich Produkte über soziale Medien wie Facebook teilen?

 

2. PlugIns auswählen

Die grundlegenden Funktionen decken die meisten Anbieter ab. Doch jeder Shop ist individuell, jeder Händler hat ganz eigene Ansprüche. Deswegen lohnt es sich, die Funktionalität des Webshops durch PlugIns und Schnittstellen zu erweitern. Nützlich sind etwa zusätzliche Social Media-Funktionen, damit Sie und Ihre Kunden einzelne Produkte einfacher über Facebook, Pinterest oder Instagram teilen können. Zudem lohnt sich auch ein Blick auf Suchmaschinen (SEO)-Tools, damit Sie die (Produkt-)Texte optimal für Google aufbereiten können und so besser gefunden werden. Auch Analytics-Lösungen empfehlen sich, mit denen Sie nachverfolgen, wie oft Ihre Seiten und Produkte angeklickt werden. Ebenfalls gibt es PlugIns für Payment, mit dem Sie etwa zusätzliche Zahlungsverfahren einfügen könnten. So auch die Lösungen von heidelpay! Hier finden Sie eine Übersicht der Shopsysteme, die ein PlugIn für unser Payment Modul anbieten.

Je nach der Größe Ihres Produktsortiments empfiehlt sich auch ein PlugIn für ein Warenwirtschaftssystem, mit dem Sie ihren Lagerbestand im Blick behalten. Für PlugIns haben Shopanbieter häufig einen eigenen Store. Dort können Sie sich, bevor Sie eine Auswahl treffen, anschauen, welche PlugIns und Schnittstellen es gibt und sich ein Bild davon machen, was Sie brauchen.

 

3. Shop-Page aufsetzen

Haben Sie Ihre Auswahl für ein Shopsystem getroffen, geht es nun an die eigentliche Erstellung des Shops. Dabei spielt nicht nur das Design eine Rolle. Ihr Shop soll natürlich gut aussehen und Ihre Zielgruppe ansprechen. Achten Sie aber auch auf die Seitenstruktur: Überfrachten Sie Ihren Shop nicht mit zu vielen Kategorien, sondern halten Sie ihn übersichtlich. Ihr Kunde soll schnell das finden, was er sucht. Gerade zu Beginn ist es wichtig, die Struktur genau zu durchdenken, um auch zukünftige Produkte zuordnen zu können. Wichtig ist zudem, dass Sie ein Impressum und Kontaktmöglichkeiten hinterlegen. Auch ein ausdrucksstarker „Über Uns"-Text ist empfehlenswert: Stellen Sie sich und Ihren Shop vor. Was macht Ihre Marke aus, warum sollten Kunden bei Ihrem Unternehmen kaufen?

 

4. Produktsortiment digitalisieren                                                                                                                                                                    

Steht der Shop, geht es danach darum, die Produkte zu digitalisieren und entsprechend anzubieten. Dazu braucht es Produkttexte und passende Bilder. Insbesondere Bilder sind in unserer visuell-geprägten Zeit entscheidend. Sollten Sie Ihre Produktbilder selbst erstellen, sollten Sie auf die Bildqualität und das Licht besonders achten. Beim Hochladen sollten Sie zudem gute „Alt-Attribute" (Kurzbeschreibungen) hinzufügen, damit Suchmaschinen wissen, was auf dem Bild abgebildet ist. Apropos SEO: Die Produkttexte sollten nicht nur für Google & Co. optimiert sein, sondern auch dem Kunden das Produkt schmackhaft machen. Was sind die Funktionen des Produkts, warum sollte er es unbedingt kaufen? Auch Informationen wie etwa Material oder etwa Kleidergröße sind je nach Branche essentiell.

 

5. Marketingstrategie definieren

Wenn Ihr Shop in den Grundfesten steht, können Sie also loslegen – Aber wie sollen die Leute von Ihrem neuen Webshop erfahren? Einen grundlegenden Faktor, den wir bereits erwähnt haben, ist die Suchmaschinenoptimierung. Jeder einzelne Text sollte aussagekräftig sein und Google gefallen. Oftmals lohnt sich zusätzlich zum SEO das SEA - also „Search Engine Advertising". Gerade, wenn Sie in einer Nische unterwegs sind, können Sie schon mit schmalem Budget effektiv Werbung bei Google schalten. Diese platzieren Sie auf einen Suchbegriff, wenn jemand diesen eingibt, wird Ihre Werbung zusätzlich zu den Suchbegriffen angezeigt. Sie bezahlen dann nur bei jedem tatsächlich erfolgtem Klick.

Erstellen Sie auch darüber hinaus eine durchdachte Marketingstrategie für Ihren Onlineshop. In den sozialen Netzwerken sollten Sie unbedingt vertreten sein. Auf welchen Plattformen sind Ihre Kunden unterwegs? Dann sollten Sie auch dort verfügbar sein. Zudem verstärken Facebook, Instagram und Pinterest stetig Ihre E-Commerce-Bemühungen. Sie können Ihre Shops mit diesen Plattformen verknüpfen und Ihre Kunden können direkt in den sozialen Medien “einkaufen”. Auch bei diesen Plattformen können Sie schon mit einem kleinen Anzeigen-Budget durchaus respektable Erfolge erzielen. Der besondere Clou ist hierbei, dass Sie die Zielgruppe genau festlegen können. So können Sie Werbe-Anzeigen nur den Leuten eines speziellen Alters, Geschlechts oder Wohnorts anzeigen lassen und so genau Ihre Zielgruppe ansprechen. Natürlich sollten Sie auch abseits der bezahlten Werbung eine gute Präsenz auf diesen Plattformen pflegen. Veranstalten Sie Gewinnspiele, machen Sie auf Rabatt-Aktionen aufmerksam und zeigen Neuankömmlingen im Shop wo es entlang geht. Präsentieren Sie Ihre Produkte, erzählen Sie deren Geschichte und die Ihres Unternehmens!

Wenn wir beim Geschichten erzählen sind: Auch ein eigener Blog kann sich durchaus lohnen. Erzählen Sie Geschichten über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte! Verkaufen Sie Werkzeug? Präsentieren Sie ausgefallen Do-It-Yourself-Produkte mit Bauanleitung! Sie haben einen Onlineshop für Bekleidung? Stellen Sie verschiedene Outfits mit einem zentralen Kleidungsstück zusammen! Sie verkaufen Küchenzubehör? Schreiben Sie pfiffige Gerichte! Erstellen Sie Inhalte, die Ihren Kunden einen Mehrwert bieten.

Neben Blogs und Social Media ist einer der entscheidenden Marketing-Kanäle im Onlinehandel ein echter Dauerbrenner: Der Newsletter. Verschicken Sie regelmäßige Mails, in denen Sie Produkte vorstellen, Aktionen und Rabatte ankündigen oder Ihre Blogbeiträge vorstellen. Der Newsletter ist ein sehr persönlicher Kontaktkanal und kann auch mit individueller Ansprache des Kunden versehen werden.

 

Fazit

Dies sind nur einige Grundlagen, mit denen die ersten Schritte in den Onlinehandel genommen werden können. Ob Sie Ihren Onlineshop mit einem Baukasten erstellen, selbst programmieren oder einen Dienstleister beauftragen – wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem Weg in den E-Commerce!

 

Planen Sie gerade Ihren ersten Shop, sind Shopbetreiber, der die nächste Stufe zünden möchte oder E-Commerce-Expert, der alles aus seinem Shop rausholen will?  Jeder Händler benötigt ein umfangreiches Angebot an Zahlungsarten. heidelpay ist Ihr Partner für alle Fragen des Payments.


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