Online verkaufen -
auch ohne Onlineshop

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wie Sie ohne eigenen Onlineshop
Ihre Waren digital vertreiben können.

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Erfahren Sie, wie man ohne eigenen Onlieshop Produkte digital vertreiben kann.

Artikel | Veröffentlicht am 11. Mai 2020

In der Coronakrise mussten viele Händler und Restaurants kurzfristig und schnell Ihr Produktsortiment auch online anbieten. Im ersten Moment scheint dies ein kompliziertes Unterfangen. Doch es muss nicht immer direkt der eigene Webshop sein. Wir zeigen Ihnen Plattformen und Alternativen, mit denen Sie Ihre Produkte schnell digital vertreiben können.

 

Verkaufen über die eigene Webseite

Die Grundlage Ihrer Online-Verkaufsstrategie sollte eine eigene Webpräsenz sein. Wenn Sie noch keine haben, seien Sie unbesorgt. Es gibt diverse Website-Baukasten-Anbieter, wo Sie günstig und mit einem geringen Zeitaufwand eine Website erstellen können. Optional können Sie dort auch bereits einen kleinen Onlineshop anlegen. Aber auch ohne einen Onlineshop ist die eigene Website ein entscheidendes Instrument für den Vertrieb Ihrer Produkte. Haben Sie ein Restaurant? Stellen Sie Ihre Speisekarte online! Sind Sie im Einzelhandel oder stellen Sie Ihre eigene Ware wie Kleidungs- oder Möbelstück her? Dann sollten Sie Fotos von Ihrem Sortiment machen und diese digitalisieren.

Achten Sie darauf, dass Sie eine gute Seitenstruktur aufbauen. Überlegen Sie sich, in welche Kategorien Sie Ihre Produkte unterteilen und dass jedes Produkt eine eigene Unterseite erhält. Danach sollten Sie die einzelnen Waren noch unbedingt mit aussagekräftigen Beschreibungen versehen. Beschreiben Sie hier Produktdetails: Bei Kleidungsstücken etwa Material, verfügbare Größen und Farben. Werden Sie kreativ! Beschreiben Sie Ihren Kunden, was Ihr Produkt einzigartig macht. Es lohnt sich zudem, vor dem Verfassen dieser Produktbeschreibungen einige grundlegende Dinge über die Suchmaschinenoptimierung (SEO) zu lernen. Verfassen Sie Ihre Texte so, dass Sie bei Google gefunden werden. Die Suchmaschine hat einen eigenen Leitfaden dafür entwickelt.

Beachten Sie allerdings, dass diese Lösung keine langfristige Alternative für einen eigenen Shop ist. Kleinere Menge an Bestellungen können Sie problemlos auf diese Weise abwickeln. Für einen größeren Vertrieb empfehlen wir jedoch die Erstellung eines Shops, der mehr Funktionen bietet. Es ist gar nicht so kompliziert! Hier erklären wir Ihnen, wie Sie diesen in Windeseile erstellen.

 

Soziale Netzwerke

Soziale Medien wie Facebook oder Instagram sind ebenfalls ein guter Startpunkt, um Ihre Produkte digital zu verkaufen. In der Basisvariante können Sie einzelne Produkte in Posts auf Ihrer Facebook- oder Instagram-Seite anbieten. Facebook bietet allerdings auch eigene Shop-Funktionen. Mit der neuen, kostenlosen Funktion „Facebook Shops” können Sie einen eigenen Shop eröffnen und Ihre Produkte über Facebook selbst und auch über die Facebook-Tochter Instagram verkaufen. Zudem können Sie auf beiden Seite die Story-Funktion für Ihre Produkte nutzen und Anzeigen für diese schalten. Das Aufsetzen ist dabei denkbar einfach. Sie stellen Ihre Produkte mit Fotos ein und können sogar mit Titelbildern und einem eigenen Farbschema Ihren Shop weiter personalisieren. Die Bestellung kann dabei über die eigene Website erfolgen, so dass Sie kein eigenes Shopsystem dahinter einrichten müssen. Ihre Produkte können Sie in sogenannten „Kollektionen” sammeln und kategorisieren. Kunden und Interessenten können außerdem einzelne Produkte speichern und für später vormerken. Auch die Möglichkeit für Live-Streams ist gegeben. Sie können einen Livestream für Ihre Fans starteten und vorher bestimmte Produkte auswählen. Darin können Sie diese vorstellen und Ihre Kunden können sie direkt kaufen, ohne den Livestream zu beenden.

Eine weitere Option, auf Social Media zu verkaufen, ist der Facebook Marketplace. Gerade, wenn Sie selbst Ihre Produkte herstellen, ist dies eine geeignete Plattform. Idealerweise fahren Sie bei Facebook zweigleisig und bieten Produkte auf Ihrem eigenen Profil und im Marketplace an.
 

Digitale Marktplätze

Früher Sammelpunkt auf dem Rathausplatz, heute digital: Marktplätze und Verkaufsplattformen gibt es etliche im Internet. Bekannte Vertreter sind Amazon, Shöpping.at oder Euronics. Der Vorteil hier: Ohne eigenen Shop können Sie einer bereits existierenden Konsumentengruppe Ihre Waren anbieten. Als Händler brauchen Sie dabei nicht zwangsweise einen Warensystem, können aber dennoch auf die vorhanden Infrastruktur zurückgreifen. So müssen Sie sich keine Gedanken um die Logistik oder das Aufsetzen des Payments machen. Beachten Sie jedoch, dass Sie bei jedem Verkauf eine kleine Gebühr an das jeweilige Unternehmen hinter dem Marktplatz entrichten müssen. Zudem ist der Wettbewerb auf diesen Plattform in vielen Produktkategorien oftmals hoch. Dies führt in vielen Fällen zu „Preisschlachten”, in denen Händler sich gegenseitig im Preis unterbieten. Schauen Sie sich deswegen zuerst auf jeder Plattform Ihre Mitbewerber an und evaluieren Sie, ob sich der Verkauf dort lohnt.

 

Payment & Logistik: Die Waren an den Mann und die Frau bringen

Ob Ihre eigene Webseite, in den sozialen Medien oder auf einem Online-Marktplatz: Nun haben Sie eine Plattform, auf der Sie als Händler Ihre Waren im Internet zum Verkauf anbieten können. Aber wie gelangt das Produkt nun letztendlich an den Kunden? Zuerst sollte das Payment beziehungsweise die Bezahlmethode aufgesetzt werden. An Onlineshops sind in der Regel verschiedene Bezahlmethoden angeschlossen, aber auch bei unseren hier vorgestellten Methoden können Sie Ihren Kunden professionelles, schnelles und sicheres Payment anbieten. Hierfür empfehlen wir den Service PayByMail. Mit PayByMail können Sie schnell einen Bezahlungslink generieren und diesen per Mail, SMS, Social Media oder WhatsApp an Ihren Kunden schicken.  Ihre Kunde können hier aus den gängingsten Bezahlmethoden wählen und den offenen Betrag begleichen. Mehr Informationen, wie Sie PayByMail aufsetzen und welche Zahlungsoptionen es gibt, erhalten Sie hier.

Im letzten Schritt müssen Sie sich um die Logistik kümmern. Der einfachste Weg ist natürlich der einfache Postversand. Doch je nach Menge der Bestellungen ist dies mit einigem Aufwand verbunden. Gerade als lokaler Händler gibt es in der Coronakrise jedoch viele behelfsmäßige Lösungen, die vom Kunden geschätzt werden. So etwa die Methode, im Internet zu bezahlen und vor Ort abzuholen. „Click & Collect” existiert zwar schon länger, gewinnt momentan jedoch wieder an Beliebtheit. Kunden wollen verständlicherweise den zwischenmenschlichen Kontakt auf ein Nötigstes reduzieren, aber nicht immer auf die Zustellung per Post warten. Deswegen ist die Bereitstellung der bestellten Waren ein gern gesehener Service. Je nach Höhe der Bestellmenge können Sie natürlich auch über eine persönliche Auslieferung nachdenken. Gerade wenn Sie Kundschaft haben, die zur Risikogruppe gehört, haben Sie die Gelegenheit, Hilfe anzubieten.


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