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Bei einem Schluck nachgefragt - Case Study mit Durststrecke GmbH

Artikel | Veröffentlicht am 18. April 2019

Die Digitalisierung hat viele Branchen grundlegend verändert. So einige Unternehmen mussten umdenken, ihre Prozesse anpassen und deren Business anpassen. Gleichzeitig hat die Technik auch einige Startups hervorgebracht, die disruptiv einige Geschäftsmodelle anders oder neu gedacht haben.

Ein solches Beispiel ist die Durststrecke GmbH aus Köln. Besser bekannt unter dem treffenden Namen „Durst“, haben sich die Gründer eine besondere Mission auf die Fahne geschrieben. Die Art wie Menschen zukünftig Getränke einkaufen, soll radikal vereinfacht werden. Besonders das Wort „radikal“ zeigt auf, wie ernst es Matthias Steinforth als einer der Gründer meint.

Wir haben uns mit Ihm über das innovative Business unterhalten, und welche besondere Bedeutung die Payment Anbindung mit der heidelpay GmbH für den Shop, die App und die weitere Skalierung des Startups hat.

 


 

heidelpay: Hallo Matthias, vielen Dank für deine Zeit mit uns zu sprechen. Gerade als Startup-Gründer und Geschäftsführer ist Zeit vermutlich eine spärliche Ressource, oder?

Matthias: Hallo. Vielen Dank für das gemeinsame Gespräch. Ja in der Tat. Seit unserer Gründung Mitte 2017, sind wir natürlich im Vertrieb und der Weiterentwicklung unseres Startups zu 100% ausgelastet. Wir haben bereits einiges geschafft. Es gibt aber natürlich noch viel zu tun.

heidelpay: Davon gehen wir aus. Magst du kurz erklären wie ihr auf die Idee gekommen seid „Durst“ zu gründen, und was ist euer Ziel?

Matthias: Wie eingangs schon erwähnt, wollen wir mit unserer digitalen Plattform den Getränkeeinkauf radikal vereinfachen. Durch die Anbindung von stationären Getränkehändlern auf unserer Plattform, hat der Endkunde die Möglichkeit seine Getränke online über uns zu bestellen und sich diese kostenlos nach Hause liefern zulassen. Im Prinzip ist dies auch der initiale Grundgedanke hinter der Entwicklung des Shops und der App.

heidelpay: Ok, du erwähnst hier also schon eine App. Über diese App kann also der Endkunde seine gewünschten Getränke online bestellen, und sich diese liefern lassen. Klingt banal und einfach. Gilt das für sämtliche Getränke oder gibt es Einschränkungen?

Matthias: Einfach in der Tat. Wir verschieben den analogen, teils mühsamen Gang in den stationären Handel und vereinfachen diesen über digitale Prozesse. Die Verfügbarkeit von Getränken hängt natürlich erstmal vom angebundenen Händler ab, und welches Sortiment er in seinem Lager oder Laden zur Verfügung hat. Da diese aber in der Regel und je nach Region entsprechend ausgestattet sind, können tatsächlich allerlei Getränke geliefert werden, ja.

heidelpay: Das klingt ja erstmal sehr komfortabel. Besonders für die immer älter werdende Generation ist das ja ein enormer Vorteil, wenn man bedenkt man müsse immer alles nach Hause schleppen. Welche Vorteile hat eure Plattform noch?

Matthias: Du erwähnst zunächst natürlich den offensichtlichen Vorteil. Wer hat es nicht schon einmal bereut seinen gesamten Einkauf inklusive schwerer Getränkeflaschen in den 3. oder 4. Stock, ohne Aufzug, zu bringen. Unabhängig davon gibt es aber zusätzliche Vorteile. Wir wollten den gesamten Prozess im Getränkehandel neu denken. Wie du ansprichst, geht alles in Richtung Digitalisierung. Wieso nicht auch analoge Geschäftsmodelle auf die aktuellen Gegebenheiten ausrichten. Die einfache Bestellung von Getränken rund um die Uhr, per App und Webshop ist zum Beispiel ein wichtiger Punkt. Weiter im Check-out Prozess, wählt der Kunde einfach seinen gewünschten Liefertermin und nimmt auch die Bezahlung direkt elektronisch vor. Momentan bieten wir die beiden Zahlarten Paypal & Kreditkarte an. Die finale Auslieferung folgt dann in einem wählbaren Zeitfenster von 60 Minuten.

heidelpay: Interessant. Du sprichst die Bezahlung und die verfügbaren Zahlarten an. Wie sind diese in euren Shop und der App implementiert?

Matthias: Wir nutzten die neue REST-API von heidelpay, um dem Kunden eine einfache Bezahlung direkt aus unserer App und unserem Shop heraus zu ermöglichen. Die Herausforderung bei uns besteht darin, dass wir zunächst nur den Gesamtbetrag der Bestellung reservieren und eine finale Abrechnung nach Lieferung erfolgt. Vorher nehmen wir noch Leergut beim Kunden zurück und verrechnen den Pfandbetrag direkt mit der Bestellung.

heidelpay: Ihr habt euch im Vorfeld sicherlich mit vielen digitalen Lösungen und Payment Anbietern auseinander gesetzt. Wieso habt ihr euch schlussendlich für die heidelpay entschieden?

Matthias: Die Entwicklung unserer Plattform erfolgt auf Basis von Spryker. Daher haben wir uns vor allem Partner angeschaut, die bereits eine bestehende Integration in Spryker anbieten. Hierbei fiel die Wahl auf heidelpay, da wir den gesamten Prozess vom Bestellvorgang bis zum Check-out und dem Bezahlvorgang nahtlos in unser Shopsystem integrieren konnten. Der Kunde bleibt während des gesamten Vorganges in der App. Das ist ein großer Trust-Vorteil gegenüber unseren Kunden, die nicht über Fremdanbieter Ihren Bestellvorgang finalisieren müssen.

heidelpay: Das klingt in der Tat nach einer einfachen und unkomplizierten Vorgehensweise, wie digitalisierte Prozesse und Bezahlvorgänge aufeinander abgestimmt werden können. Plant ihr in naher Zukunft weitere Zahlungsarten mit in den Shop zu integrieren? Den Kauf auf Rechnung oder das SEPA-Lastschriftverfahren zum Beispiel?

Matthias: Das SEPA-Lastschrift Verfahren wird in Kürze freigeschaltet. Die Integration war problemlos möglich, da die Schnittstelle bereits vorhanden war und wir nur den Prozess von der Bezahlung bis zur Gutschrift des Leerguts anpassen mussten. Spannend werden für uns in Zukunft die integrierten Zahlmethoden von Apple und Google. Durch unseren Mobile-First-Ansatz fokussieren wir uns hier auf die Bedürfnisse der mobilen Nutzerinnen und Nutzer.

heidelpay: Immerhin ist der Rechnungskauf immer noch des Deutschen liebste Zahlart und das Zahlungsausfallrisiko kann über eine Zahlungsgarantie weiter abgesichert werden. Seid ihr hier mit der heidelpay schon in weiteren Gesprächen?

Matthias: Aktuell noch nicht, da bei unseren Warenkorbgrößen im B2C-Geschäft das Thema nicht so relevant ist. Allerdings planen wir den Ausbau in Richtung B2B- und Gewerbekunden. Für diese wird es sicherlich eine spannende und attraktive Möglichkeit sein, per Rechnung zu bezahlen.

heidelpay: Super. Euer Geschäftsmodell ist in der Tat ein neuer Ansatz. Danke dir für den offenen Austausch. Wir freuen uns auf die weitere partnerschaftliche Zusammenarbeit und wünschen euch für die Skalierung weiterhin viel Erfolg.

Matthias: Wir danken für die tolle Zusammenarbeit. Eure Kollegen haben uns bei der Implementierung tatkräftig unterstützt, was letztendlich eine kurze Implementierungsdauer sichergestellt hat.

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