Pressemeldung | Veröffentlicht am 28. August 2018

 

 


Gesicherter Rechnungskauf: Deutlich attraktiver nach PayPal-Gebührensprung

PayPal-Gebührenerhöhung bestraft vor allem kleinere Händler

Heidelberg, 28. August 2018 +++ Bei Online-Händlern sorgte die Nachricht für Verdruss: Ab dem 31. August erhöht der Online-Bezahldienst PayPal die Gebühren. Händler mit einem monatlichen Zahlungsvolumen von unter 2.000 Euro zahlen demnächst 2,49 statt 1,9 Prozent des Transaktionsumsatzes, erst ab einem monatlichen Umsatz von 100.000 Euro sinkt die Umsatzbeteiligung auf 1,49 Prozent. Dabei zahlen die Verbraucher am liebsten auf Rechnung, 28 Prozent der digitalen Warenkörbe wechseln laut der aktuellen EHI-Studie „Online-Payment 2018“ so den Besitzer. „Wer als Händler den Kauf auf Rechnung in sein Shopsystem implementiert, reduziert die Abhängigkeit von einem einzelnen Zahlungsanbieter und dessen Gebührenmodell. Das Risikomanagement lässt sich auslagern“, sagt Mirko Hüllemann, Geschäftsführer und Gründer von heidelpay. Mit dem gesicherten Rechnungskauf übernimmt das von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zugelassene und beaufsichtigte Zahlungsinstitut heidelpay die Bonitätsprüfung der Kunden für die Händler und ebenso das Risiko eines Zahlungsausfalls.

Möbelbranche: „The next big thing“
Laut der ECC-Payment-Studie Vol. 22 kaufen sogar 41 Prozent der Verbraucher am liebsten auf Rechnung. Doch nur drei Viertel (76,1 %) der Top-1.000-Onlineshops bieten diese Zahlweise auch an, so der EHI-Report „E-Commerce-Markt Deutschland 2017“. „Im E-Commerce treten nun neue Player auf den Plan, die enorme Umsatzvolumina haben. Alleine die Möbelbranche ist milliardenschwer und fokussiert jetzt auf den Online-Bereich. Traditionell ist im Möbelbereich der Kauf auf Rechnung beliebt“, so heidelpay-Gründer Hüllemann. Selbst langjährige Anhänger des Filialgeschäfts springen auf den Online-Zug auf: „Die Zeit der großen Möbel-Paläste am Stadtrand ist vorbei“, sagte Dennis Balslev, Chef von IKEA Deutschland. Heute werden bereits 10 Prozent aller Möbel über das Internet verkauft, Tendenz steigend. Bei der komplexen Logistik zählt jeder Euro im Fullfillment, die Zahlungssicherheit des Händlers beim Raten- und Rechnungskaufangebot ist elementar.

Kreditkarte: Zahlungsmittel von gestern
Vor Jahren noch galt die Kreditkarte als bequemes Zahlungsmittel. Die „Mindestanforderungen an die Sicherheit von Internetzahlungen“ (MaSI) mit dem 3D Secure-Verfahren resultieren in einem deutlichen Rückgang der in Deutschland per Kreditkarte erwirtschafteten Online-Umsätze – laut EHI nur noch 11,0 Prozent. „Die Kreditkarte ist ein Auslaufmodell und daher keine Alternative zu PayPal. Die durch die PSD2 geforderte Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöhen sich die Zukunftschancen des gesicherten Rechnungskaufes als bequeme und auch sichere Zahlungsmethode für Käufer und Verkäufer“, sagt Mirko Hüllemann. Bei weiter steigender Nutzung des gesicherten Rechnungskaufs entfällt auch die sonst zwingend notwendige Umlage der gestiegenen PayPal-Gebühren auf den Produktpreis.

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