Start > Unternehmen > Presse 

Artikel | Veröffentlicht am 27. Februar 2019


Payment-Dienstleiter werden immer wichtiger für den professionellen Handel

ECC-Payment-Studie: Jeder 2. Händler arbeitet bereits mit einem PSP zusammen, ein weiteres Fünftel plant die Zusammenarbeit.

Die zunehmende Komplexität bezüglich der Integration und Sicherheit im Bereich Payment setzt Online-Händler immer stärker unter Druck, weswegen sie vermehrt auf die Unterstützung durch Payment-Service-Provider oder andere Payment-Dienstleister setzen. Das ist eines der zentralen Ergebnisse der aktuellen ECC-Payment-Studie Vol. 23 des ECC Köln.

Für die Studie hat das ECC Köln 2.000 Konsumenten und knapp 400 Online-Händler befragt. Thematisch ging es dabei um das Angebot und die Nachfrage von Zahlungsverfahren sowie die Bewertung von Zahlungsverfahren aus Sicht der Händler und Konsumenten. Weiterhin wurden die Erfolgsfaktoren zur Steigerung der Zufriedenheit mit den Zahlungsverfahren analysiert.

Die wichtigsten Erkenntnisse der ECC-Payment-Studie Vol. 23

Konsumenten haben feste Gewohnheiten, die sich auch nicht so schnell ändern. Auch in 2018 bleiben der Rechnungskauf und PayPal die beliebtesten Zahlungsmittel. Ganze 88 Prozent der befragten Konsumenten wählten den Kauf auf Rechnung unter die Top 5 der beliebtesten Zahlungsverfahren, 41 Prozent sogar auf Platz 1. Bei PayPal ist das Verhältnis ähnlich. Bei der Lastschrift sieht dies etwas anders aus: Zwar wählten 59 Prozent der Konsumenten das klassische Verfahren unter die Top 5, doch nur für 8 Prozent ist sie die beliebteste Zahlungsart.

Die Payment-Vorlieben der Kunden ermöglichen es den Händlern, sich von weniger genutzten Payment-Methoden zu trennen. Der aktuelle Zahlungs-Mix besteht bei aus PayPal, Vorkasse, Kreditkarte, Rechnung, Lastschrift und Sofort Überweisung. Beim Rechnungskauf, den 65 Prozent der Händler anbieten, setzen 37 Prozent auf die abgesicherte Variante. Damit der Payment-Mix optimal bleibt, müssen die Anbieter allerdings regelmäßig das Angebot überprüfen und gegebenenfalls anpassen. Zu beobachten war das beispielsweise zum Marktstart von Google Pay bzw. Apple Pay: Auf Grund des hohen Kundeninteresses wurden die Zahlarten bereits kurz nach dem Start von jedem siebten Online-Händler integriert.

Dienstleister werden zu Allround-Partner

Da sich Online-Händler mit einer Vielzahl von unterschiedlichen Regeln und Vorschriften auseinandersetzen müssen und dazu noch ihr Kerngeschäft – den Verkauf von Produkten oder Dienstleistungen – am Laufen halten müssen, vertrauen sie ihre Payment-Prozesse immer öfter professionellen Dienstleistern an. Denn ineffiziente und fehleranfällige Prozesse sind keine Seltenheit und dabei echte Kostenfaktoren. Das kostet bares Geld. Bei fehlendem Know-how können externe Dienstleister unterstützen.

Die 23. Ausgabe der ECC-Payment-Studie zeigt, dass sich die Anzahl der Händler, die mit einem Payment-Service-Provider zusammenarbeiten im Vergleich zu 2017 um 10 Prozent auf 51 Prozent gesteigert hat. Von den knapp 400 befragten Anbietern arbeitet also jeder Zweite bereits mit einem professionellen PSP, wie es auch die heidelpay ist. 19 Prozent der Händler planen die Nutzung.

Ein ähnliches Bild zeigt sich bei der Nutzung von vorgefertigten Bezahllösungen, wie beispielsweise die FlexiPay® Lösung der UNIVERSUM Group, die seit Januar 2019 Mitglied der heidelpay Group ist. Mittlerweile setzen 45 Prozent der Händler solche Lösungen ein, 23 Prozent planen die Einführung.

Mobile Payment wird am PoS immer attraktiver

Auch wenn das Bargeld immer noch des Deutschen liebstes Zahlungsmittel am stationären Point of Sale ist, nimmt die Beliebtheit des kontaktlosen Bezahlens stetig zu. Gerade durch den Start von Google Pay und Apple Pay hat eine Veränderung bei den Zahlungspräferenzen eingesetzt.

Das liegt zum einen an der Bezahldauer. Wie die Deutsche Bundesbank Ende Januar bekannt gab, dauert ein Bezahlvorgang mit Bargeld rund 22,3 Sekunden. Auch wenn für die Bezahldauer mit NFC-Technologie noch keine konkreten Daten vorliegen, geht man davon aus, dass „die Kontaktlosvariante der Giro- und Kreditkarte schneller als die herkömmliche ist“. Das liegt vor allem auch daran, dass für Beträge von unter 25 Euro kein PIN eingegeben werden muss.

Die Konsumenten sehen aber noch mehr Vorteile vor allem beim Smartphone-basierten Zahlungsverfahren. Kunden finden es zum Beispiel praktisch, wenn sie gleichzeitig Coupons einlösen können (30 Prozent), nicht auf das Wechselgeld warten müssen (29 Prozent) und Treuepunkte sammeln können (28 Prozent).

Kontakt

heidelpay GmbH

Frau Julia Ptock

Vangerowstr. 18
D-69115 Heidelberg
Tel. +49 (0)6221/6471-456
presse@heidelpay.com

www.heidelpay.com

Angebot anfordern

Unsere Datenschutzhinweise gem. Art 13,14 und 21 DSGVO finden Sie hier

SERVICE